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16 Lehren, die mir das Jahr 2016 beschert hat Veröffentlicht am 31.12.2016

Noch einmal schlafen, dann ist das Jahr 2016 vorbei. Schon wieder ist ein Jahr Geschichte. Schon wieder ist ein Lebensjahr vorbei.

Das ist der Lauf der Dinge, der nicht zu ändern ist. Es verbleibt jedem Menschen selbst, diesen Lauf so zu gestalten, dass er möglichst viel Freude macht und Glück bringt. Das gelingt nicht immer, denn das Leben geht manchmal eigene oder wohl eher andere als die geplanten Wege.

Es ist eine schöne und passende Gelegenheit, am letzten Tag des Jahres auf die vergangenen 364 Tage zurückzuschauen. Auf die schönen Momente, die es gebracht hat. Auf die Herausforderungen, die sich in den Weg gestellt haben. Auf die Dinge, die einem im letzten Jahr weitergebracht haben.

Heute, hier und jetzt, lasse ich mein Jahr 2016 Revue passieren. Reflektiere. Erinnere mich.

Und das tue ich mit einem grossen Lachen im Gesicht.

Während ich so nachdenke, fällt mir auf, dass ich doch einiges gelernt habe in diesem Jahr 2016. Als Mensch. Als zuFüssler. Als Wanderer. Als Unternehmer. Als Autor. Als Persönlichkeit. Als Jana.

Gerne möchte ich meine 16 wesentlichsten Lehren aus meinem schönen Jahr 2016 teilen. 16 Lehren aus dem Jahr 2016 – das ist doch ein schönes Bild!

Die wichtigsten Lehren, die mir das Jahr 2016 beschert hat

1. Ohne Tun geht es nicht: Tue dabei das Beste, was Du kannst!

TUN! Rückwärts gelesen: NUT – Nicht Unnötig Trödeln.

2016 war für mich das Jahr, die beruflichen Dinge endlich in die eigene Hand zu nehmen. Dazu brauchte ich ein grosses Mass an Entschlossenheit und den Willen, Verantwortung für mein Tun zu übernehmen. Das Beste aus meinem Leben und meiner Zeit zu machen, war mein grosser Wunsch – heute bin ich froh, es auch wirklich getan zu haben.

2. Der eigene Weg bringt die grösste Erfüllung

Für viele mag es ein Klischee sein, für mich nicht. Als Angestellte war ich beruflich sehr erfolgreich. Ich erreichte meine Karriereziele, eins nach dem anderen, und konnte mir dadurch auch materielle Wünsche erfüllen. Das hätte ewig so weiter gehen können, wenn mir nicht die inhaltliche Erfüllung unterwegs abhanden gekommen wäre.

Diese inhaltlichen Anspruch habe ich in diesem Jahr wiedergefunden. Weil ich für ein Projekt arbeite, in dem mein Herzblut steckt. Weil ich etwas tue, was Menschen hilft. Weil ich selbst darüber befinden darf und kann, welche Projekte ich angehen möchte. Das Wie, wann, wo und weshalb liegt bei mir – und das macht Spass und mich glücklich, auch wenn das Einkommen nun geringer ist.

16 Lehren aus dem Jahr 2016 - mit einem grossen Lachen im Gesicht

3. Die vielen Ortsveränderungen und das stetige Reisen zeigen mir, wer meine engsten Freunde sind

Ich schätze meine Freundschaften sehr. Ich gehöre zu den Menschen, die nicht über einen grossen Freundeskreis verfügen. Ich schätze den Kontakt zu meinem engen Freundeskreis, für den ich Zeit habe und für den ich auch eine gute Freundin sein kann.

Mein nomadisches Jahr 2016 hat diesen Freundeskreis nochmals verfeinert – auch über grosse Entfernungen und dank immer besserer Technologie.

Ich sage DANKE für den regen Austausch, das Zuhören, die vielen Ideen, Unterstützung und dafür, dass diese Freunde da sind, wenn ich sie brauche!

4. Eins nach dem anderen – wie beim Gehen Schritt für Schritt

Theoretisch ist mir dieses Prinzip schon lange klar: nicht auf zu vielen Hochzeiten tanzen. Doch als ich mit zuFussunterwegs begonnen habe, wollte ich die vielen Ideen und Pläne am liebsten alle gleich umsetzen.

Ich musste lernen, dass es bei allem Elan und Herzblut wichtig ist, nicht alles gleichzeitig machen zu wollen. Sondern eins nach dem anderen, Schritt für Schritt. So wie das ein zuFüssler eben macht. Und so kommt er am besten an sein Ziel!

5. Social Media richtig machen – das will gelernt sein

Vor zuFussunterwegs war ich lediglich auf beruflichen Netzwerken wie XING oder LinkedIn aktiv. Facebook nutzte ich privat, aber eher passiv als Adressbuch und Geburtstagskalender.

Das hat sich schlagartig ändern müssen und das “Gewusst wie” musste ich erst lernen. Die wichtigste Botschaft: jede Plattform ist anders und jede hat andere Nutzer mit anderen Vorlieben.

Mittlerweile liebe ich Twitter, werde auf Facebook immer heimischer und auch auf Instagram bin ich unterwegs.

6. Am kreativsten bin ich in der Natur

Auch wenn ich liebe, was ich tue, prokrastiniere ich auch hin und wieder einmal. Natürlich weiss ich, dass die Aufgabe meist leicht von der Hand geht, wenn ich endlich begonnen habe, daran zu arbeiten. Trotzdem lasse auch ich mich manchmal von den verschiedensten Dingen ablenken.

Ich habe bemerkt, dass ich meine Prokrastination am ehesten loswerde, wenn ich mir kleine, relativ schnell erreichbare Zwischenziele setze. Und, sofern das möglich ist, für die Erledigung der Aufgabe in die Natur gehe.

Dort, im Grünen, umgeben von den sanften Tönen der Natur und den beruhigenden und wunderbaren Blicken für das Auge, werde ich kreativ. Anfangs war ich sehr überrascht, WIE kreativ ich dort werden kann.

Ich habe mich für einen eher unmusischen Menschen gehalten. In der richtigen Umgebung bin ich das mitnichten. Neben unzähligen Ideen sind auch ganze Artikel komplett in der Natur entstanden: dieser hier, den du gerade liest. Ausserdem der Jubiläumsartikel sowie der Beitrag über meine Musse auf der Alpe Fiorasca.

Mittlerweile ziehe ich mich häufig bewusst in die Natur zurück und fange an zu schreiben.

7. Ich will bewegt werden

Ich bin tatsächlich ein leidenschaftlicher zuFüssler. Ich brauche meine tägliche Bewegung in Form eines Spaziergangs, einer kleinen Wanderung oder einer notwendigen Erledigung, die ich zu Fuss in Angriff nehme.

Nach einer Stunde am Schreibtisch werde ich hippelig und muss ein paar Schritte gehen. Das habe ich erkannt und nehme mir die Zeit für eine Pause und diese paar Schritte.

8. Herausforderung gesucht, gefunden, bewältigt – und als Mensch gewachsen

Mit zuFussunterwegs nahm der Stress der fremdbestimmten anstregenden Arbeitswochen ab. Der Kopf wurde frei, mit dem Abstand kam die Erholung. Regeneration für Körper und Geist.

Das setzte neue Kräfte frei: ich wanderte durch steile Felswände, kletterte über Felsleitern oder wanderte über Hängebrücken im Regenwald. Und das alles trotz Höhenangst.

Ich lerne: Angstbewältigung kann ich angehen und kann klappen, wenn die Voraussetzungen dafür stimmen!

16 Lehren aus dem Jahr 2016 - Angstbewältigung kann klappen!

9. Pura Vida – ein Motto, nachdem sich schön leben lässt

Meine lange Reise durch Costa Rica hat Spuren hinterlassen. Schöne Spuren, gute Spuren. Pura Vida – das Lebensgefühl der Ticos, der Costa Ricaner, dem man sich nicht entziehen kann, habe ich schätzen gelernt.

Bin eingetaucht, mitten hinein in das pure Leben. Werde spontaner und weniger genervt, wenn mal etwas nicht klappt.

Das darf gerne weiter so gehen!

10. Ein Sprung ins kühle Nass ist was Feines

Baden in öffentlichen Bädern ist nicht mein Ding. Komme ich aber an einem idyllischen Bergsee vorbei oder an den kleinen natürlichen Badewannen sprudelnder Bergbäche, dann hüpfe ich gerne hinein in die erquickende Kühle.

Das Schöne dabei ist der Prozess: entdecken, überwinden, erfrischen, geniessen. 2016 war mein Badejahr!

Welch’ wundervolle Momente das waren!

11. Meine Liebe zum Tessin ist eine echte Liebe

Einen ganzen Sommer habe ich nahezu ununterbrochen im geliebten Tessin, in der Sonnenstube der Schweiz, verbracht. Habe recherchiert für mein eBook “Tälerhüpfen im Tessin” und jede Minute genossen.

Ich komme immer wieder gerne zurück, liebe die Küche und die wunderbaren Wanderwege. Nie wird mir langweilig. Mein Wanderwohnzimmer!

Auch jetzt fühle ich: gerne mehr davon!

16 Lehren aus dem Jahr 2016 - meine Liebe zum Tessin

12. Langsames Internet ist schlimmer als gar keins

Wer ortsunabhängig arbeitet, ist auf ein funktionierendes WIFI angewiesen. Es macht nichts, wenn es mal nicht zur Verfügung steht. Aber es macht etwas, wenn es da sein soll und doch schnarchend langsam ist – und ich zur ungeplanten Untätigkeit verdonnert werde.

Das Schlimme dabei? Der Zeitverlust, der Nerven kostet.

Da muss ich noch besser werden.

13. Bergwandern ist eine fussige Angelegenheit – und vor allem eine Kopfsache

Natürlich braucht es zum Wandern in den Bergen Kondition und eine gewisse Ausrüstung. Ohne das richtig eingestellte Kopfkino klappt es aber nicht. Nie!

Es braucht die Lust, den Berg hinauf stapfen zu wollen. Dann klappt es auch, auch wenn das Wetter schlecht oder die Füsse müde sind.

14. Weihnachten in der Fremde ist gewöhnungsbedürftig

Ich vermisse den vorweihnachtlichen Trubel keinesfalls. All den Einkaufsstress, Konsumwahn und die regelmässigen Umsatzmeldungen aus dem Weihnachtsgeschäft brauche ich nicht.

Was mir durchaus fehlte, waren die Weihnachtsmärkte und schlussendlich das zuhause Sein im Kreis der Familie an den eigentlichen Feiertagen. Letzteres wird mit zunehmendem Lebensalter wohl einfach immer wichtiger …

15. Nach Hause kommen ist immer wieder schön

… und deswegen ist das nach Hause Kommen auch immer wieder schön.

Unbekannte Pfade entdecken, in andere Kulturen eintauchen, Neues lernen, Unbekanntem begegnen, sich als Mensch weiterentwickeln – all das ist wichtig, macht Spass und ist interessant.

Aber nach Hause zu kommen, im eigenen Bett zu schlafen, auf der eigenen Couch zu lümmeln, in der eigenen Küche zu kochen und ungehindert dem eigenen Rhythmus nachzuhängen, das ist immer wieder fein!

Ich möchte hin und wieder von der Musse geküsst werden.

16. Gesundheit ist das Wichtigste

Wie wichtig sie ist, dass habe ich gemerkt, als die Gesundheit etwas gezuckt hat. Nichts wahnsinnig Schlimmes, aber immerhin ernst genug, damit sich das tägliche Tun eine kurze Zeit lang ausschliesslich nach der Gesundheit richten musste.

Gesundheit ist schnell gewünscht und diese Wünsche sind immer lieb gemeint. Wie bedeutend sie ist, die liebe Gesundheit, habe auch ich dieses Jahr gemerkt, als sie kurzzeitig mal nicht mehr da war. Ohne Gesundheit geht es nicht oder eben nur anders.

Und nun bin ich gespannt darauf, was im Jahr 2017 alles passieren wird und welche Lehren es bringt.

Ich hoffe, dass das breite Lachen in meinem Gesicht lange lange bleiben wird. Das wäre schön!

Was hat dir das Jahr 2016 gebracht? Was hast du gelernt? Welche Dinge hast du mitgenommen?

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